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Bern mit Effizienz, etwas Glück und dank Blum

Der SC Bern lässt sich derzeit durch nichts beirren und ist dank dem siebten Sieg in Folge wieder Leader. Mit etwas Glück gewinnt der Meister den Klassiker gegen die ZSC Lions mit 4:3 n.V.

Das Ende verlief spektakulär und vor allem für die Schiedsrichter heikel. In der Verlängerung aberkannten sie den ZSC Lions zuerst einen Treffer wegen Torhüterbehinderung. Patrick Geering hatte Leonardo Genoni leicht berührt. Drei Minuten später lag der Puck im Netz von Lukas Flüeler, der ebenfalls leicht touchiert wurde. Diesmal entschieden die Unparteiischen aber auf Tor.

Das Siegtor erzielte Verteidiger Eric Blum. Der Schweizer Internationale bestritt seine erste Meisterschaftspartie in dieser Saison, nachdem er unter der Woche nach überstandener Handgelenk-Verletzung in der Champions League sein Comeback gegeben hatte. Den Assist zum Tor steuerte Lukas Haas bei, der nun achtmal in Serie mindestens einen Skorerpunkt realisierte.

Lions dominieren erneut Schussverhältnis und verlieren trotzdem

Die ZSC Lions verpassten bei der Rückkehr von Sportchef Sven Leuenberger an seine alte Wirkungsstätte erneut den ersten Saisonsieg gegen eines der Spitzenteams, obwohl sie dem SCB mindestens ebenbürtig waren.

Die Berner aber liessen sich auch durch einen 0:1-Rückstand - Mattias Sjögren erzielte nach acht Minuten den Führungstreffer für den ZSC - nicht beirren. Im Mitteldrittel drehten sie die Partie mit drei Toren aus den ersten vier Abschlüssen. Diese Effizienz und Kaltblütigkeit war der Schlüssel dafür, dass Bern es überhaupt in die Verlängerung schaffte.

Bern - ZSC Lions 4:3 (0:1, 3:1, 0:1, 1:0) n.V.

16'342 Zuschauer. - SR Hebeisen/Wiegand, Bürgi/Fluri. - Tore: 8. Sjögren (Pestoni) 0:1. 24. Scherwey (Bodenmann) 1:1. 29. (28:36) Moser (Untersander) 2:1. 30. (29:47) Suter (Sutter, Nilsson) 2:2. 31. (30:39) Rüfenacht (Ebbett, Noreau/Ausschluss Shore) 3:2. 45. Geering (Pestoni) 3:3. 64. Blum (Haas) 4:3. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Bern, 5mal 2 plus 10 Minuten (Shore) gegen die ZSC Lions. - PostFinance-Topskorer: Ebbett; Nilsson.

Bern: Genoni; Untersander, Blum; Kamerzin, Noreau; Andersson, Krueger; Burren; Bodenmann, Haas, Scherwey; Rüfenacht, Arcobello, Moser; Kämpf, Ebbett, Pyörälä; Meyer, Heim, Randegger.

ZSC Lions: Flüeler; Klein, Geering; Karrer, Marti; Sutter, Phil Baltisberger; Blindenbacher; Wick, Schäppi, Kenins; Pettersson, Suter, Nilsson; Künzle, Sjögren, Pestoni; Chris Baltisberger, Shore, Herzog; Prassl.

Bemerkungen: Bern ohne Gerber, Berger, Hischier (alle verletzt) und Raymond (überzähliger Ausländer), ZSC Lions ohne Seger (verletzt) und Guerra (überzählig). Lattenschuss Chris Baltisberger (38.).

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