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Das Team Canada verhindert die Revanche und verteidigt den Spengler Cup
Das Team Canada verhindert die Revanche und verteidigt den Spengler Cup

Das Team Canada gewinnt erneut den Spengler Cup. Wie vor Jahresfrist setzt es sich im Final gegen den HC Lugano durch - diesmal mit 5:2.

Nach der 4:0-Gala gegen den weitgehend chancenlosen HC Davos hatten die Tessiner Beteiligten mit mehr als einer weiteren kanadischen Grenzerfahrung gerechnet. Stattdessen resultierte auch im dritten Spengler-Cup-Vergleich mit dem unwiderstehlichen Team Canada ein negatives Ergebnis.

Die Zäsur schufen die Canucks im Schnellverfahren zu Beginn des zweiten Drittels. Innerhalb von 120 Sekunden schüttelten sie den Herausforderer mit einer Tor-Doublette ab. Das kursweisende 3:1 markierte der Favorit in Unterzahl. Ambris Topskorer Cory Emmerton war über die ganze Eisfläche gesprintet und hatte sich quasi persönlich für die schmerzhaften Derby-Niederlagen der letzten Wochen revanchiert.

95 von 146 Spengler-Cup-Partien gewonnen

Spätestens nach Andrew Ebbetts siebtem Skorerpunkt (4:1/38.) bahnte sich der nächste kanadische Triumph an. Die auf allen Ebenen führende Hockey-Nation erfüllte die hohen Ansprüche erneut. Siege und Trophäen sind für die Weltnummer 1 die Norm - unabhängig von der Besetzung ihrer Selektion.

Ihre Erfolgsstory bei der hoch dotierten und in der Heimat live übertragenen Exhibition ist imposant. Im 21. Final seit 1986 vergoldeten sie ihre Bilanz weiter: 95 der 146 Spengler-Cup-Partien haben die Selects gewonnen und dabei 604 Treffer markiert. Ein Top-Platzierung fehlt noch, um den Rekordsieger Davos (15 Titel) einzuholen. Die Ära wird weitergehen, die mindestens fünfjährige Verlängerung der Partnerschaft mit der Zentrale in Calgary ist beschlossen.

Luganos Leaderfiguren überzeugen nicht

Luganos ambitioniertes Vorhaben, das älteste Klub-Festival der internationalen Szene zu gewinnen, endete wie 1991 und vor Jahresfrist mit einer Enttäuschung. Nach ihrer einzigen und frühen Pointe - Dario Bürgler markierte das 1:0 nach 31 Sekunden - entglitt den zuvor verlustpunktlosen Südschweizern das Momentum zusehends.

Leaderfiguren wie Keeper Elvis Merzlikins, der ausgerechnet im wichtigsten Spiel keinen souveränen Eindruck hinterliess, James Wisniewski oder Linus Klasen kamen nicht auf Touren. In der Rückwärtsbewegung leistete sich der HCL zu viele Auszeiten. Und im Angriff fehlte neben der Präzision auch die Energie.

Als topklassierte Equipe wäre dem HCL im nächsten Jahr eine erneute Einladung zugestanden, womit die Schweizer Quote des Teilnehmerfelds der 91. Ausgabe auf 50 Prozent angehoben worden wäre. Der HC Davos ist gesetzt, und das Nationalteam macht im Rahmen seiner Olympia-Vorbereitung in der kommenden Altjahreswoche im Bündner Kurort Halt.

Team Canada - Lugano 5:2 (1:1, 3:0, 1:1)

6300 Zuschauer (ausverkauft). - SR Vinnerborg/Wiegand, Kaderli/Wüst. - Tore: 1. (0:31) Bürgler (Zackrisson) 0:1. 7. Chay Genoway (Spaling, Emmerton) 1:1. 21. Pouliot (Micflikier, DiDomenico) 2:1. 23. Emmerton (Spaling, Parlett/Ausschluss Colby Genoway!) 3:1. 38. Ebbett (Raymond) 4:1. 45. Bürgler (Wisniewski/Ausschluss Flood) 4:2. 60. (59:43) Spaling (Ebbett/Strafe gegen Lugano angezeigt) 5:2. - Strafen: 7mal 2 plus 10 Minuten (DiDomenico) gegen das Team Canada, 5mal 2 Minuten gegen Lugano.

Team Canada: Fucale; Noreau, Gormley; Heshka, Chay Genoway; Parlett, Flood; Vukic; DiDomenico, Pouliot, Micflikier; Ebbett, McIntyre, Raymond; Pare, Sheppard, Campbell; Spaling, Emmerton, Colby Genoway; Katic.

Lugano: Merzlikins (41. Müller); Wisniewski, Wilson; Chiesa, Furrer; Ulmer, Heinrich; Ronchetti, Hirschi; Bürgler, Zackrisson, Hofmann; Walker, Lapierre, Sannitz; Vesce, Martensson, Klasen; Fazzini, Gardner, Bertaggia.

Bemerkungen: Lugano ohne Brunner, Manzato, Kparghai, Vauclair, Morini, Fontana (alle verletzt), Reuille, Sartori, Riva, Romanenghi (alle überzählig), 59. Timeout von Lugano, ab 58:13 bis 59:43 ohne Goalie.

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