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Mangelnde Effizienz: Qualisieger Langenthal lässt sich von den Lakers düpieren

Mangelnde Effizienz: Qualisieger Langenthal lässt sich von den Lakers düpieren
Den Rapperswil-Jona Lakers glückt zum Auftakt des Playoff-Finals in der NLB ein Break. Die St. Galler bezwingen Qualifikationssieger Langenthal 5:2.

Wie bereits im Viertel- und Halbfinal waren die Lakers auch im ersten Finalspiel das effizientere Team, und dies, obwohl der kanadische Topskorer Dion Knelsen punktelos blieb. Reto Schmutz mit zwei Spielern mehr (19.), Corsin Casutt (24.) und Cédric Hüsler (28.) brachten die Rapperswiler 3:0 Führung. Nur 132 Sekunden nach dem 1:3 von Philipp Rytz (36.) stellte Thomas Studer (38.) den Dreitore-Vorsprung wieder her. Stefan Tschannen gelang in der 50. Minute im Powerplay nur noch das 2:4.

Die Lakers mit cleverem Auftritt

Dass die clever spielenden Lakers nach 20 Minuten führten, war schmeichelhaft und wegweisend. Langenthal dominierte im ersten Drittel, brachte aber selbst während einer 62 Sekunden dauernden doppelten Überzahl nichts Zählbares zu Stande. Das lag hauptsächlich am Rapperswiler Keeper Melvin Nyffeler, der sich erneut in bestechender Form präsentierte. In den bisherigen elf Playoff-Partien liess der 22-Jährige bloss 21 Gegentore zu. Ausserdem war das 1:0 bereits der 17. Powerplay-Treffer der Lakers in der entscheidenden Meisterschaftsphase.

In der Qualifikation hatten die Rapperswiler noch sämtliche vier Duelle gegen Langenthal verloren. Bei den Oberaargauern fehlte Topskorer Jeff Campbell, für den die Saison wegen einer Knieverletzung beendet ist, an allen Ecken und Enden.

 

TOPS UND FLOP VON sport.ch

First Star: Philipp Rytz (Langenthal). Der Verteidiger nahm in vielen Situationen das Spiel in die Hand und konnte mit seiner Präsenz und seinen Ideen Rapperswil-Jona in Verlegenheit bringen.

Second Star: Thomas Büsser (Rapperswil-Jona). Der von Winterthur für die nächsten zwei Jahre zurückgekehrte Thomas Büsser gehörte gleich zu den Aktivposten. Der aus Jona stammende Allrounder verkörperte den Willen, welchen sein Team in Finalspiel 1 über weite Strecken auszeichnete.

Third Star: Yannik Wildhaber (Langenthal). Schon vor Spielhälfte für Marco Mathis im Langenthaler Tor eingewechselt, musste der Ersatztorhüter nur noch einen Gegentreffer hinnehmen und lieferte für das 2:4 von Brent Kelly in der 50.Minute, welches die Partie nochmal etwas spannend machte, sogar einen Assist.  

Loser: Marc Kämpf (Langenthal). Nahm unnötige und für sein Team schmerzhafte Strafen: vor allem die Übertriebene Härte gegen Leandro Profico kurz vor Ende des Ersten Drittels, welche in Kombination mit einem anschliessenden Wechselfehler bei doppelter Unterzahl dem Gegner die wegweisende 1:0-Führung ermöglichte.

 

Langenthal - Rapperswil-Jona Lakers 2:5 (0:1, 1:3, 1:1). - 3815 Zuschauer. - SR Müller/Wehrli; Pitton/Stuber. 

Tore: 19. Schmutz (Aulin, Casutt/Ausschlüsse Kämpf, Gerber) 0:1. 24. Casutt 0:2. 28. Hüsler (Mason) 0:3. 36. Rytz (Montandon) 1:3. 38. Studer (Schmutz) 1:4. 50. Kelly (Tschannen, Wildhaber/Ausschluss Maier) 2:4. 60. (59:58) Profico (Rizzello) 2:5 (ins leere Tor). - Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Langenthal, 7mal 2 Minuten gegen die Rapperswil-Jona Lakers. - PostFinance-Topskorer: Kelly; Knelsen.

Langenthal: Mathis/Wildhaber (ab 28.); Cadonau, Rytz; Völlmin, Marti; Pienitz, Ahlström; Mike Küng; Kelly, Montandon, Tschannen; Primeau, Dünner, Füglister; Gerber, Hess, Vincenzo Küng; Pivron, Kummer, Kämpf.

Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Sataric, Maier; Grossniklaus, Blatter; Molina, Büsser; Guerra, Brandi; Profico, Aulin, Rizzello; Hügli, Knelsen, Casutt; Hüsler, Mason, Vogel; Altorfer, Studer, Schmutz.

Bemerkungen: Langenthal u.a. ohne Campbell. Lakers u.a. ohne McGregor und Geyer (alle verletzt). - Langenthal ab 59:05 ohne Goalie.