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Diaz, Brunner, Malgin - eine erste WM-Zwischenbilanz
David Marbach
Von David Marbach
david.marbach@sportal.email
 
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Diaz, Brunner, Malgin - eine erste WM-Zwischenbilanz
Nach vier Gruppenspielen der Schweizer Nationalmannschaft ist es an der Zeit, eine Zwischenbilanz der Leistungen der Schweizer Spieler zu ziehen. Wer konnte in den bisherigen Spielen gegen Slowenien, Norwegen, Frankreich und Weissrussland überzeugen. Und welche Schweizer blieben bis anhin noch unter den Erwartungen?

Als Leistungsträger galten im Vorfeld der Weltmeisterschaft in Paris vor allem Raphael Diaz, Damien Brunner und Denis Malgin. 

Abwehrchef Diaz erfüllt seine Pflichten, mehr (noch) nicht

Raphael Diaz hat mit dem EVZ hervorragende Playoffs gespielt und aus diesem Grund auch die Erwartungen der Öffentlichkeit für die Weltmeisterschaften erhöht. Er ist der Captain der Schweizer Mannschaft und hat die klare Schlüsselrolle in der Schweizer Verteidigung. Er ist der Defensivleader und bekommt von Patrick Fischer enorm viel Eiszeit. Defensiv machte er in der Mehrheit der Spielen an der WM einen sehr guten Job, auch wenn die Schweizer Defensive noch nicht gegen die ganz grossen Stürmerstars von den Topteams aus der Gruppe B bestehen musste. Offensiv hat der ehemalige NHL-Verteidiger sicher noch Luft nach oben. Bis jetzt konnte er sich noch keinen einzigen Skorerpunkt gutschreiben lassen, obwohl er nach vorne schon einiges versucht hat. Allerdings sollte man einen Verteidiger auch nicht in erster Linie an dieser Statistik messen.

Vincent Praplan, die positive Überraschung

Der Klotener Stürmer konnte in den vier Gruppenspielen überzeugen. Zwei Tore und ebensoviele Assists holte sich Praplan in den bisherigen Partien. Vor allem bei der Niederlage gegen den Gastgeber Frankreich gehörte er zu den wenigen Schweizer, denen eine wirklich überzeugende Leistung gelang. Wenn er so gut weiterspielt, könnte er sich sogar zum Topskorer der Schweizer Mannschaft mausern. Jedoch werden wir erst im späteren Verlauf des Turniers sehen, ob er und seine Stürmerkollegen sich auch gegen stärkere Defensiven durchsetzen können.

Malgin, einziger NHL-Spieler im Kader

Auch auf seinen jungen Schultern ruhten die Hoffnungen der Schweizer Fans. Seine Spielmacherqualitäten, seine gute Technik sowie seine guten Laufwege liess der Youngster in den bisherigen Spielen schon aufblitzen. Allerdings ohne dabei die ganz grossen Stricke zu zerreissen. Er konnte sich noch nicht auf dem Skorersheet eintragen. Die Abschlussqualitäten des 20-Jährigen sind noch nicht ausgereift und er war auch in der NHL nicht der ganz grosse Skorer. In seinem zarten Alter darf man aber von ihm nicht zu viel erwarten, zumal es an dieser WM sein erster Einsatz für die A-Nationalmannschaft ist.

Diaz, Brunner, Malgin - eine erste WM-Zwischenbilanz
Damien Brunner - viel erwartet, wenig geliefert?

Aufgrund von den exzellenten Werten bei den Weltmeisterschaften in den letzten Jahren galt Damien Brunner im Vorfeld der WM als Hoffnungsträger für die Schweizer Offensive. Bis jetzt kam der Stürmer des HC Lugano jedoch noch nicht richtig auf Touren, konnte sich aber immerhin schon ein Tor und eine Vorlage gutschreiben lassen. Ausserdem hat er im ersten Spiel gegen Slowenien Verantwortung übernommen und den entscheidenden Penalty erzielt. Damien Brunner ist ein Spieler mit viel Selbstvertrauen, der gerne auch einmal etwas Aussergewöhnliches probiert und er kann somit eben auch gegen auf dem Papier stärkere Gegner eine wichtige Waffe der Schweizer Mannschaft sein. Man muss ihn also auch gegen Genger wie Kanada oder Finnland auf der Rechnung haben.

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Hast du die Sendung "The Hockey Week" vom Mittwoch, 10. Mai 2017 verpasst und willst sie noch ansehen? Dann kannst du diese hier im Replay nachschauen! Wir wünschen viel Vergnügen!

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