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Wie sieht das Kader-Fazit hinsichtlich der Olympischen Winterspiele aus?

Wie sieht das Kader-Fazit hinsichtlich der Olympischen Winterspiele aus?
Schon sehr bald gilt es ernst für die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft. Am 15. Februar 2018 um 21:10 Uhr Ortszeit trifft das Team von Patrick Fischer im Kwangdong Hockey Centre auf Kanada. Dies ist das erste Gruppenspiel der Schweiz gegen den Finalgegner am Spengler Cup. Wer darf aber überhaupt nach Südkorea mitreisen? Wir ziehen ein Fazit dieses Vorbereitungsturniers alias Spengler Cup 2017.

Etwas weniger als sechs Wochen vor der Eröffnung der olympischen Winterspiele in Pyeongchang hat die Schweiz nun mit dem Spengler Cup das letzte Vorbereitungsturnier abgeschlossen. Die Nati konnte mit dynamischen, offensiven Auftritten und deutlichen Siegen gegen Dinamo Riga, HPK und den HC Davos begeistern, verlor allerdings schliesslich gegen das Team Canada, das teilweise auch dem kanadischen Olympiateam entspricht, im Final mit 3:0. Wie sollte man dieses Turnier für die Schweiz werten, und welche Akteure des Spengler-Cup-Teams soll Patrick Fischer mit nach Südkorea nehmen?

Wie sieht das Kader-Fazit hinsichtlich der Olympischen Winterspiele aus?
Der Gesamteindruck

Die Schweizer konnten grundsätzlich überzeugen, insbesondere im zweiten Gruppenspiel gegen HPK, als sie zu Beginn einen schweren Stand gegen eine aggressive, kämpferische Mannschaft hatten. Auch im Finale gegen Kanada gab es trotz Niederlage kein Debakel, die Schweizer Nati scheiterte aber am hervorragenden Kevin Poulin und an der kanadischen Effizienz. Positiv aufgefallen ist an diesem Team die Breite der Mannschaft, in der es keinen deutlichen Star gibt, aber eben auch kein einziger Block abfällt. Mit konstanten und mutigen Leistungen wie gegen HPK und Riga müsste mindestens ein Sieg gegen Südkorea, und damit die Qualifikation für den Viertelfinal, möglich sein.

Wie sieht das Kader-Fazit hinsichtlich der Olympischen Winterspiele aus?
Leonardo Genoni – und dann?

Der Goalie des SCB ist im Tor die klare Nummer Eins der Schweizer Nationalmannschaft. Das hat Patrick Fischer am Spengler Cup erneut bewiesen, indem er ihm drei Einsätze gegen Riga, Davos und Kanada gewährte. Aber hinter Genoni stauen sich die möglichen Backups. Am Spengler Cup konnte Luca Boltshauser mit einem Shutout überzeugen, aber ist in der Nati noch eher unerfahren. Dasselbe gilt für Gilles Senn, der am Karjala-Cup dabei war. Tobias Stephan wäre eigentlich als Nummer Zwei für den Spengler Cup nominiert gewesen, musste aber verletzt ausscheiden. Momentan spricht vieles dafür, dass der Zuger mit seiner Erfahrung mit nach Korea darf, wenn er bis dann wieder in Form ist.

Wie sieht das Kader-Fazit hinsichtlich der Olympischen Winterspiele aus?
Die Gefahr in der Schweizer Defensive

Die Schweizer Nati hat eine gefährliche Defensive – in mehrfacher Hinsicht. Insbesondere Eric Blum konnte mit zwei Toren am Spengler Cup seine Rolle als gefährlicher Offensivverteidiger nochmal stärken, und mit Yannick Rathgeb und Joel Genazzi bewiesen auch weitere Verteidiger der Nati ihre Torschussqualitäten. Diese Tendenz der Schweiz sorgt aber auch für Probleme in der eigenen Defensive. Gegen schnelle oder effizientere Gegner, wie es Davos oder Kanada waren, kassierten die Schweizer je drei Treffer, nicht zuletzt, weil die offensive Ausrichtung der Verteidiger für Freiräume sorgte.

Wie sieht das Kader-Fazit hinsichtlich der Olympischen Winterspiele aus?
Wer schiesst die Tore?

Offensiv zeigte die Schweiz zwei Gesichter. Einerseits war da die Partie gegen Dinamo Riga und das Schlussdrittel gegen Davos, als die Schweizer sich mühelos durch die Abwehr kombinierten und den Gegnern um die Ohren fuhren. Andererseits aber auch die Spiele gegen HPK und Kanada, als man phasenweise kaum durch die Abwehr der Gegner kam und stark zu kämpfen hatte. In diesen Situationen waren Spieler wir Tristan Scherwey, Reto Schäppi und Tanner Richard Gold wert. Dieses Powertrio rüttelte die Schweizer mit harten Checks auf und bewies, dass sie mit ihrem energischen Spiel auch wichtige Tore erzielen können. Auf der kreativen Seite fiel vor allem der erste Sturm mit Hollenstein, Cunti und Praplan auf, von dem mindestens die beiden Flügel gesetzt sein dürften.

Wie sieht das Kader-Fazit hinsichtlich der Olympischen Winterspiele aus?
Fazit: Wer kommt mit, wer bleibt daheim?

Im Tor dürfte vom Duo Genoni/Boltshauser wohl nur die Nummer 1 Leonardo Genoni tatsächlich im Team bleiben. Boltshauser war bei seinem Shutout gegen HPK nur im ersten Drittel richtig gefordert, und hat wohl nicht die nötige internationale Erfahrung. An seiner Stelle dürfte Tobias Stephan oder, sollte er noch in Form kommen und sich mit der Rolle als Nummer zwei zufrieden geben, Jonas Hiller nominiert werden.

In der Defensive überzeugen Blum und Rathgeb als Offensivverteidiger und Powerplayspezialisten. Raphael Diaz kommt vermutlich ebenfalls mit nach Korea, ebenso der gut mit Blum harmonierende Untersander. Geering und Schlumpf erfüllten ihre Rollen tadellos, und von ihnen wird wohl mindestens einer den Sprung ins Olympiateam schaffen. Aus dem heutigen Spengler-Cup-Kader eng werden könnte es für Genazzi, dem zum Verhängnis werden könnte, dass bereits zwei starke Offensivverteidiger im Kader stehen, sowie für Dave Sutter, der für seine Rolle zu unauffällig blieb. Eine Überraschung wäre Michael Fora, der zwar solide war, aber sich nicht aufdrängte

Im Sturm ist klar: Der erste Block mit Hollenstein, Cunti und Praplan funktioniert hervorragend und wird wohl dabei sein. Auch die erwähnten Schäppi, Scherwey und Richard gehören eigentlich ins Olympiakader, sind aber noch etwas näher am Cut. Simon Bodenmann konnte am Spengler Cup nicht überzeugen, dürfte aber vermutlich trotzdem gesetzt sein. Schwierig wird es für Damien Brunner, der über weite Strecken ausser Form scheint. Für Vermin und Rod dürften diese Spiele zu früh kommen, sie werden wohl trotz guten Auftritten und je einem Tor vorerst noch gestandeneren Akteuren wie den verletzten Haas und Moser oder Andres Ambühl, der beim HCD spielte, weichen müssen.

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