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Lugano und die letzte Chance auf die Wende
Damian Möschinger
Von Damian Möschinger
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Lugano und die letzte Chance auf die Wende
Der grosse Playoff-Final hat vor allem im letzten Spiel am Samstag in Zürich das gehalten, was man sich davon versprochen hat. Beim spektakulären 5:4-Sieg nach Verlängerung war es Roman Wick, welcher mit einem genialen Weitschuss mitten ins Tessiner Herz getroffen hat. Der HCL muss im dritten Finalspiel nun unbedingt reagieren, ansonsten darf man den Teamnamen der Lions wohl schon in den Meisterkübel eingravieren.

Bereits in Zürich mit starker Reaktion

Das erste Final-Duell dieser beiden Teams in Lugano war eher eine maue Nummer und insbesondere die Luganesi kamen damals noch überhaupt nicht auf Betriebstemperatur. Offensive Chancen bei der 0:1-Heimniederlage? Mangelware! Im Hallenstadion zeigten die Tessiner dann jedoch, zu was sie an einem guten Tag fähig wären. Die Offensive um Lapierre und Hofmann konnte wieder wirbeln und die Zürcher Defensive arg ins Schwitzen bringen. Die Niederlage war deswegen umso ärgerlicher, weil Alessio Bertaggia kurz vor Schluss die Riesenmöglichkeit auf den Game-Winner ausgelassen hatte, als er alleine vor Flüeler seine Nerven nicht im Griff hatte und deswegen nur den Aussenpfosten touchierte. Der Genickschlag von Wick hat die Tessiner sicherlich tief getroffen, doch wenn sie Meister werden wollen, dann müssen sie nun wie Champions agieren, aufstehen und reagieren. Eine weitere Heimniederlage würden nämlich drei Matchpucks für die Lions bedeuten, von welchen sie mit grosser Sicherheit wohl einen nutzen würden. Wenn man in diesen Playoffs jedoch etwas gelernt hat, dann die Tatsache, dass man den HCL lieber nicht vorschnell abschreiben sollte.

Lugano und die letzte Chance auf die Wende
Der HCL und die positiven Erinnerungen an das Halbfinale

0:2-Rückstand in einer Serie? Für die Tessiner kein Grund zur Aufregung! Schliesslich kennen sie diese Situation schon aus dem Halbfinale und damals musste man im Spiel 3 sogar auswärts antreten. Sogar ein zwischenzeitlicher 0:3-Rückstand in diesem wichtigen dritten Spiel konnte die Tessiner nicht beunruhigen, denn wie wir mittlerweile wissen sorgte Reuille mit einem Unterzahl-Treffer für die grosse Wende der Tessiner. So weit sollte es Lugano gegen den ZSC jedoch nicht kommen lassen, denn zweimal eine bereits verloren zu scheinende Serie noch zu drehen, würden wohl nur die kühnsten Optimisten zu wagen versuchen. Wie schnell jedoch das Momentum in einer Serie drehen kann, haben die Tessiner im Halbfinale bereits herausgefunden und mit dieser Erfahrung im Kopf, ist dem HCL auch gegen den Zett Ähnliches zuzutrauen; vorausgesetzt man kann an die Leistungen im Halbfinale und zuletzt in Zürich anknüpfen. 

Lugano und die letzte Chance auf die Wende
Der Tessiner Meisterzug ist bereits ziemlich ins Stocken geraten; heute Abend wird sich herausstellen, ob ein Zürcher nun endgültig die Notbremse ziehen wird oder ob die Tessiner diesen Zug wieder so richtig ins Rollen bringen können.

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