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Eine Power-Offensive, eine gute Erinnerung und eine Geheimwaffe
Damian Möschinger
Von Damian Möschinger
damian.moeschinger@sportal.email
 
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Eine Power-Offensive, eine gute Erinnerung und eine Geheimwaffe
Der HC Lugano kämpft heute Abend darum, nicht bereits vorentscheidend in Rücklage zu geraten. Eine Niederlage und der Meisterkübel ist bereits so gut wie vergeben. Optimismus sollte bei den Tessinern jedoch noch vorhanden sein, denn wir präsentieren fünf Gründe, weswegen der HCL die Serie noch drehen wird.

1. Die Erinnerungen an das Halbfinale

Bereits im Halbfinale stand man gegen den EHC Biel mit dem Rücken zur Wand. In Spiel Drei musste man gar einen 0:3-Rückstand wett machen. Die Luganesi konnten damals nicht nur das Spiel, sondern darauf auch die Serie wenden. Diese Erfahrung wird den Tessinern auch jetzt helfen.
 
2. Die "Never-Give-Up" Mentalität
 
Die Mentalität des HC Lugano ist beeindruckend. Die Tessiner geben sich nämlich niemals geschlagen; vor allem im Halbfinale gegen Biel wurde dies ersichtlich. Auch zuletzt in Zürich kämpfte man sich nach Rückständen immer wieder zurück. Der HCL gibt sich erst dann geschlagen, wenn der ZSC den Meisterpokal in die Höhe stemmen kann.
 
Eine Power-Offensive, eine gute Erinnerung und eine Geheimwaffe
3. Elvis Merzlikins
 
Der Lugano-Schlussmann spielt bislang ganz starke Playoffs. Statistisch gesehen weist er nach seinem Gegenüber Lukas Flüeler und Leonardo Genoni mit einer Fangquote von 92.17% den drittbesten Wert auf. Zuletzt hat er jedoch bei zwei Gegentreffern nicht sehr glücklich ausgesehen. Im Finale wirkte er allgemein noch nicht 100% sattelfest, doch wenn er nun seine Form plötzlich wieder findet, kann er Spiele im Alleingang für seine Mannschaft gewinnen. 
 
Eine Power-Offensive, eine gute Erinnerung und eine Geheimwaffe
4. Lapierre, Hofmann und die geballte Offensiv-Power
 
Die zwei besten Punktesammler der diesjährigen Playoffs tragen beide ein Lugano-Shirt. Maxim Lapierre führt die Wertung knapp vor Grégory Hofmann an. Dazu kommen auch noch Raffaele Sannitz sowie Jani Lajunen, welche auch bereits zweistellig gepunktet haben. Diese geballte Offensiv-Power kann durchaus für den Umschwung sorgen.
 
Eine Power-Offensive, eine gute Erinnerung und eine Geheimwaffe
5. Der "alte Mann" als Geheimwaffe in den Special Teams
 
Der HCL ist statistisch gesehen die gefährlichste Mannschaft, wenn sie in Unterzahl agieren müssen. Bereits fünf erzielte Shorthander-Treffer in den 13 bisherigen Playoff-Spielen sind eine starke Quote. Der 36-jährige Sébastien Reuille kristallisierte sich hierbei als Tessiner Geheimwaffe heraus, zeigte er sich doch gleich für drei dieser fünf Shorthander-Tore verantwortlich. Auch gegen die Zürcher hat er bereits in Unterzahl getroffen und wie wichtig seine Treffer sein können, zeigte bereits das Halbfinale gegen Biel.
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