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Wenn Urs Brunner nicht reicht, braucht es Thomas Elliot Harrison
Dillon Roth
Von Dillon Roth
dillon.roth@sportalgroup.com
 
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Wenn Urs Brunner nicht reicht, braucht es Thomas Elliot Harrison
Spätestens nach Spiel 2 der Liga-Qualifikation ist klar: In Kloten brennt der Baum und zwar so richtig. Die ersten beiden Spiele gegen Rapperswil gingen mit einem Gesamt-Torverhältnis von 1:8 verloren und die Lakers haben sich richtig gehend in einen Rausch gespielt. Nach Förster Brunner braucht es nun gar die Hilfe eines seit 130 Jahren verstorbenen Tüftlers.

"Swiss League, ahoi!" Der Abstieg des EHC Kloten ist mit dem "Grounding" der Swissair zu vergleichen. Vor nicht ganz zwei Jahren rettete Investor Hans-Ulrich Lehmann den am finanziellen Abgrund stehenden Traditionsverein und nur wenige hätten damals so genau voraussagen können, was in den kommenden 24 Monaten passieren sollte. Auch bei der Swissair gab es 18 Monate vor dem "Grounding" einen Führungswechsel, der dem Konzern später den Untergang bescherte. Das Klotener Chaos um die Trainerwechsel von Tirkkonen zu Schläpfer und nun zu Rötheli, sowie zahlreiche Kündigungen und provisorische Lösungen erinnern allesamt an die Fluggesellschaft, wobei dem EHC Kloten nicht zu wünschen ist, dass er mit dem Abstieg gleich zu Grunde gehen würde.

Es fehlt an diversen Ecken und Enden

Wenn Urs Brunner nicht reicht, braucht es Thomas Elliot Harrison

Am Donnerstag im Auftaktspiel der Liga-Qualifikation war der Vertreter der National League desolat. In Spiel 2 am Obersee waren die Lakers dann zwar nicht übermächtig, liess Kloten beim 4:0 am Ende trotzdem keine Chance, womit das Break aus Sicht der Rosenstädter bestätigt war und alle Vorteile nun auf Seiten des Swiss-League-Meisters liegen. Rapperswil hat nach einer starken Qualifikation in den Playoffs immer mehr an Fahrt aufgenommen und wird unlängst von der Euphorie in Richtung Rückkehr zur Erstklassigkeit getragen. 

Gibt es für die Flughafenstädter noch irgendeine Hoffnung? Wohl kaum. Schon das 1:4 in der Playout-Final-Serie gegen Ambri fiel am Ende deutlich für die Leventiner aus und auch während der Platzierungsrunde hinterliess man nicht mehr den Eindruck eines National-League-Teams. Über den 7:2-Cupsieg, den Qualisieg und später Meistertitel der Swiss League musterten sich die SC Rapperswil-Jona Lakers zu dem Team, die voll und ganz den Eindruck hinterliessen, dass man nach dem Abstieg vor drei Jahren wieder zurück in die höchste Spielzeit gelangen wird.

Wenn Urs Brunner nicht reicht, braucht es Thomas Elliot Harrison

Eigentlich bleibt dem EHC Kloten nun genau noch etwas übrig, um den Aufstiegszug der St.Galler zu stoppen. Der Aufruf für Förster Urs Brunner ist bereits rausgegangen, der Waldbrand um die SWISS Arena herum muss abgewendet werden. Es kommt also der gute, bereits verstorbene Thomas Elliot Harrison zum Zuge, der seinerseits im Jahr 1859 zum ersten Mal die Möglichkeit bot, einen Zug sofort anzuhalten. Der Britische Ingenieur war für eine erste Art von Notbremse zuständig, genau was Kloten nun brauchen würde. Vielleicht hilft da ja die Unterstützung der Schweizerischen Bundesbahnen, die am Dienstagabend aufgrund von Bauarbeiten die Zugstrecke nach Kloten blockieren, womit der mehrfach erwähnte Aufstiegszug aus Rapperswil nicht ganz bis zu seinem vielleicht letzten Auswärtsreiseziel vor der Rückkehr in die National League durchrollen kann.

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