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Schweiz zum Abschluss der WM-Vorbereitung zweimal gegen Lettland

Schweiz zum Abschluss der WM-Vorbereitung zweimal gegen Lettland
Heute und am Freitag bestreitet das Schweizer Nationalteam auswärts gegen Lettland seine letzten Vorbereitungsspiele auf die in gut einer Woche beginnende WM in Dänemark.

Auch in Riga fehlen noch sehr viele Spieler der designierten WM-Mannschaft. Von WM-Hauptproben kann man höchstens auf dem Papier sprechen. Rund die Hälfte der Mannschaft wird Nationaltrainer Patrick Fischer bis zum WM-Startspiel am Samstag, 5. Mai, gegen Aufsteiger Österreich noch ersetzen - mit Spielern aus Nordamerika sowie von Kloten, Lugano und den ZSC Lions.

In den letzten Jahren hatte das Nationalteam jeweils in der Woche des WM-Starts meistens noch ein Länderspiel bestritten, in dem in der Regel die gesamte Mannschaft dabei war. Vor einem Jahr unterlag die Schweiz Kanada in Genf 1:4. Dieses Jahr verzichtet Swiss Ice Hockey auf eine "echte" Hauptprobe.

Als Erkenntnis der letzten WM verzichten wir dieses Jahr auf ein zusätzliches Spiel.

"Unser WM-Start letztes Jahr war so lala (5:4 n.P. nach 4:0 gegen Aufsteiger Slowenien - Red.). Diese letzte Partie gegen die Kanadier war fast zu viel", begründete Raeto Raffainer, der Direktor der Nationalteams, den Entscheid. "Als Erkenntnis der letzten WM verzichten wir dieses Jahr auf ein zusätzliches Spiel."

In der Planung der WM-Vorbereitung gelte es in diesem Zusammenhang zwei Faktoren zu berücksichtigen, so Raffainer, einerseits das Einspielen der Automatismen in der Mannschaft, andererseits die Erholung, respektive die Dosierung der Belastung bei den Spielern. "Wenn du die WM-Vorbereitung planst, weisst du nie, wann du die Mannschaft zusammen hast." Letztes Jahr sei die Mannschaft schon in der Woche zuvor komplett gewesen, dieses Jahr wegen des langen Playoff-Finals halt nicht.

Schweiz zum Abschluss der WM-Vorbereitung zweimal gegen Lettland
Die Ansetzung der Vorbereitungspartien auf das bevorstehende Turnier in Dänemark stimmt für Raffainer dennoch - auch weil die Schweizer für die letzte Vorbereitungswoche ins Ausland reisten. "Ursprünglich wollten die Letten am Sonntag noch spielen. Das wäre mit Blick auf die Reiserei ein Stress gewesen", sagte Raffainer. Nach der Rückkehr aus Lettland erhalten die Spieler nun ein freies Wochenende, ehe sie sich - zumindest jene, die in der Mannschaft bleiben - am Montag in Zürich zur unmittelbaren Vorbereitung wieder besammeln.

Berra kommt für van Pottelberghe

Übrigens: Als die Schweizer vor drei Jahren letztmals keine Hauptprobe bestritten, verloren sie die WM-Auftaktpartie 3:4 nach Penaltyschiessen. Der Gegner damals: Österreich.

Für die beiden Partien gegen die Letten erfährt die Mannschaft nur eine Veränderung im Vergleich zur letzten Woche. Joren van Pottelberghe muss bei den Torhütern Reto Berra Platz machen. Berra, der in der kommenden Saison seinen Vertrag bei Fribourg-Gottéron mit einem Jahr Verspätung wohl doch noch antreten wird, läuft zum ersten Mal seit zwei Jahren wieder für das Nationalteam auf. Alle anderen Verstärkungen aus Nordamerika stossen erst am Montag zur Equipe.

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